(Rezension) Das Haus der Libellen von Emma Behrens

Verlag: Dumont Verlag

Seiten: 430

Erschienen: 16.Juli 2021

Quelle: amazon.de, Netgalley

Dieses Buch wurde mir von NetGalley und dem Dumont Verlag als Leseexemplar zur Verfügung gestellt, wofür ich mich sehr bedanke. Dies hat keinen Einfluss auf meine Meinung

Klappentext

Nach Jahren kehrt die achtundzwanzigjährige Sophie an den magischen Ort ihrer Kindheit zurück, die alte Villa der Nachbarsfamilie von Gutenbach. Hier verbrachte sie früher jede freie Minute mit den ätherisch-schönen Geschwistern Noah und Emilia. Mit siebzehn wurden Noah und sie ein Liebespaar, und Sophie erlebte ihre bislang glücklichste Zeit – bis Noah fünf Jahre später von einem Tag auf den anderen aus ihrem Leben verschwand. Nun führt ein Brief Sophie zurück in das geheimnisvolle Haus, in dem Emilia nach dem plötzlichen Tod der Eltern allein wohnt: Noah ist erneut verschwunden, und seine Schwester bittet Sophie um Hilfe. Sophie zögert, der Gedanke an ihre große Liebe lässt sie auch nach all der Zeit nicht los, doch dann ergreift sie die Chance: Sie muss Noah finden, vielleicht kann sie so endlich mit der Vergangenheit abschließen und ihr Herz erneut verschenken.

Meinung

⭐⭐⭐⭐⭐

Wow, das war Mal wieder ein Leseerlebnis nach meinem Geschmack, denn die Autorin hat ein Händchen dafür, einem die Geschichte, so rüberzubringen, dass man ihren Zauber spürt.

Auch optisch finde ich das Buch sehr gelungen, denn überall sieht man wunderschöne Libellen, die beim Print bis auf die Innenseiten des Klappenbroschurs reichen.

Mich hat diese besondere Geschichte wirklich begeistert, denn sie hat was besonderes an sich, was nicht nur mit den Libellen zu tun hat, die im Haus gezüchtet werden, sondern sie besitzt auch einen gewissen Zauber, der sie umgibt, den man schlecht mit Worten erklären kann. Ich wurde aber auch damit gefangen wie Sophie sich Schritt für Schritt aus dem Bann und der Abhängigkeit ihrer Vergangenheit und Noah befreit und langsam Erwachsen wird. Man lernt mit Sophie und nimmt sogar was für sich selbst mit. Aber man spürt auch den Zauber, den auch Sophie empfindet mit.

Sophie war mir sofort sympathisch und hat mich mit ihrer ganzen sympathische Art gefangen, wogegen Emilia und später auch Noah für mich was geheimnisvolles an sich haben. Trotzdem Frage ich mich, was Sophie an den Geschwistern, insbesondere Noah mit seinen ganzen Gefühlsschwankungen findet, denn für mich würde es zumindest einen Teil der Abhängigkeit vertreiben.

Man begleitet Sophie auf der Suche nach Noah, durch die Rätsel und deren Lösung, was ich als sehr spannend empfand, da man jedes Detail und jede Gefühlsregung mitempfindet und sich fragt, was als nächstes passiert. Spannend im herkömmliches Sinn ist die Geschichte nicht. Die Autorin hat alles sehr gut beschrieben und führt einen mit ihrem lockeren aber auch gefühlvollen Schreibstil durch die Geschichte, die mich so gefesselt hat, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, denn für mich war diese ganz besondere Geschichte ein echtes Highlight, welches ich absolut empfehlen kann und hoffe, dass es in Zukunft noch mehr von der Autorin zu lesen gibt

2 Antworten auf “(Rezension) Das Haus der Libellen von Emma Behrens”

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