(Rezension)Die Elefantenhüterin von Julia Drosten

Verlag: Selfpublishing

Seiten: 472

Erschienen: 17.Juli2020

Quelle: amazon.de

Klappentext

Stell dir vor, du musst jemand sein, der du nicht bist

Ceylon im Jahr 1803, in der Königsstadt Kandy: Phera wird als Tochter des Gajenayke Nilami geboren, des obersten Hüters der königlichen Elefanten. Doch ihr Vater Jeeva braucht einen Sohn als Erben für sein hohes Amt bei Hof. Er und seine Frau Anshu entscheiden, Phera wie einen Jungen aufzuziehen und stürzen ihre Tochter damit in einen tiefen Zwiespalt. Doch Phera ist stark und kämpft für ihre Träume und ihre Freiheit. Halt findet sie dabei in der großen Zuneigung zu ihrer Elefantenkuh Siddhi. Als die Briten Kandy erobern, verliert Jeeva Macht und Titel. Er schließt sich Rebellen an und die Familie flieht in die Berge. Als das Versteck von den Briten aufgespürt wird, kommt es zu einem schrecklichen Blutbad, das Phera für immer verändert. Jahre später, inzwischen zur jungen Frau herangewachsen, ist sie immer noch von dem Gedanken an Rache besessen. Fast gegen ihren Willen verliebt sie sich in den britischen Regimentsarzt Henry Odell, dessen Bruder Charles das Massaker in ihrem Zufluchtsort zu verantworten hatte. Wird sie es schaffen, den Hass gegen ihren Todfeind Charles aufzugeben und sich für die Liebe zu seinem Bruder zu entscheiden?

Meine Meinung

⭐⭐⭐⭐

Spannender und gut recherchierter Roman

Da ich für eine Lese-Challenge ein Buch über Indiensuchte,bin ich über dieses gestolpert. Eigendlich ist die Thematik nicht so meins,aber ich wollte es wenigstens versuchen. Dann wurde ich völlig überrascht,denn es liess sich locker und leicht lesen und war in einer schönen Ausdrucksweise geschrieben. Somit war es weder langweilig noch trocken,im Gegenteil. Denn es war sehr stark an die Realität angelehnt,die in keinster Weise rosig ist. Dadurch bekam es auch einen spannenden Bogen,der mich Recht schnell fesselte. Für mich war es nicht nur eine spannende Geschichte,die auch die Brutalität Frauen gegenüber zeigt, sondern gleichzeitig auch Infomaterial. Wer mehr zum Thema wissen möchte braucht nur die Links in den Kapiteln anzuklicken,was ich eine tolle Idee finde.

Indien bzw. Sri Lanka wird kein Thema sein,welches mich in Zukunft weiter interessieren wird, aber wer Mal auf spannende, interessante Weise reinschnuppern möchte, macht mit diesem Buch nichts falsch. Mir gefiel es sehr gut, was nicht nur an der Historischen Umsetzung und Schreibweise lag,sondern auch an den Protas mit denen ich sofort mitfühlen könnte . Es ist schon unglaublich ,was Frauen in anderen Ländern ertragen müssen. Trotz dieser harten Realität machte es mir Spass diese Geschichte zu lesen. Alles war sehr authentisch und ich konnte die Gefühle der Protas nachempfinden. Für mich war es eine sehr gelungene und überraschende Geschichte,die ich kaum aus der Hand legen konnte.

Fazit

Eine sehr authentische, informative und spannende Geschichte,die so viel Realität hat, wie es nur geht. Trotzdem wurden Gefühle sehr gut rübergebracht und man kann die Geschichte kaum aus der Hand legen. Ich kann diese Geschichte sehr empfehlen,auch wenn Indien kein leichtes Thema ist.

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