(Rezension)Unverhofft Nanny von Emma S.Rose

Verlag: Selfpublishing

Seiten: 377

Erschienen: 28.Mai 2021

Quelle:amazon.de

Klappentext

Wenn du eine überraschende Chance erhältst – wagst du den Sprung ins Ungewisse?

Liv ist es gewohnt, Unverständnis für ihre Entscheidungen zu ernten. Anstatt etwas aus ihrem Psychologieabschluss zu machen, jobbt sie in einem Call-Center. Niemand außer ihrer besten Freundin Cat weiß, wieso … und selbst die ist nicht gerade glücklich darüber.
Eines Abends bekommen die Frauen zufällig mit, dass der erfolgreiche Software-Entwickler Brody O’Connor eine Nanny sucht. Plötzlich sieht Liv sich nicht nur einem kleinen Jungen gegenüber, der augenblicklich ihr Herz berührt, sondern auch einem grummeligen Vater, der gar nicht von der Idee überzeugt zu sein scheint, jemanden wie sie einzustellen …

Man kann Brody vieles vorwerfen, aber nicht, dass er keine Verantwortung übernimmt, weshalb er sein komplettes Leben über den Haufen wirft, als er ungeplant Vater wird. Von jetzt auf gleich wandelt er sich vom erfolgreichen Unternehmer zum Single-Daddy, der versucht, Job und Kind unter einen Hut zu bringen. Da er weit über seine Kräfte hinausgeht, organisiert sein bester Freund eine Nanny, doch Brody hat gar kein Interesse daran, seinen Sohn einer Fremden zu überlassen – bis die junge Liv vor seiner Tür steht. Die lässt aus mehr als nur einem Grund sein Herz höher schlagen, und er stimmt zu, obwohl mehr als nur das Wohlergehen seines Sohnes auf dem Spiel steht …

Ein unverhoffter Job. Knisternde Anziehungskraft vom ersten Tag an. Kann dieses Arrangement überhaupt gut gehen?

Meinung

⭐⭐⭐⭐

Wunderschöne Geschichte zum abschalten

Mir hat diese einfühlsame Geschichte wirklich gut gefallen, auch wenn ich etwas brauchte um mit Liv warm zu werden. Sie wirkte am Anfang etwas naiv und unreif auf mich, aber dann stellte sich raus, dass sie das gar nicht ist. Zudem ist sie ein echtes Naturtalent als Nanny. Brody mochte ich trotz seinem anfänglichen Verhalten komischerweise gleich gern, vielleicht war es aber gerade das was ihn interessant machte.

Die Autorin hat hier eine wunderschöne Geschichte geschrieben, die mich berührt hat, was nicht nur an dem süßen Ben lag, der einen leicht um den Finger wickelt, sondern auch wegen der Dinge die in Livs und Brodys Leben so passieren. Ich weiß nicht recht, wie man solche Eltern weiter als solche bezeichnen kann. Familie hin oder her, aber irgendwo ists auch mal gut. Ich habe zwar nachvollziehen können, was Liv da durchmacht, aber wie sie damit umgeht, war nicht so ganz mein Fall, auch wenn da jeder etwas anders tickt.

Trotzdem machte es einfach spaß diese Geschichte zu lesen und mit den Protas mitzufühlen. Die Autorin hat alles wunderschön und flüssig erzählt, so dass es leicht war abzutauchen und sich die jeweiligen Situationen vorzustellen. Auch wenn die Geschichte ein paar Klischees bedient, war es für mich doch ein Erlebnis mitzuerleben, wie sich alles zusammenfügt und welcher Weg dafür nötig ist.

Fazit

Eine wunderschöne Geschichte für gemütliche Abende, die ich trotz kleiner Kritikpunkte empfehlen kann. Denn sie ist wunderschön geschrieben und sehr gefühlvoll, wodurch sie für mich neben den Protas zu einem Erlebnis wurde.

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