(Rezension)New Worlds: Lüge und Verrat von Anne Oldach

Verlag: Kampenwand Verlag

Seiten:308

Erschienen: 11.Mai 202

Quelle: amazon.de, netgalley

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Klappentext

Die alterslose Lika lebt im Jahre 2358. Mit ihrer Erschaffung wurden große Erwartungen in sie gesetzt, und noch nie hat sie diese enttäuscht.
Lika liebt ihr Leben, so wie alle Neuweltler, denn in einer perfekten Gesellschaft, die Neid, Hass und körperliche Liebe überwunden hat, gibt es keinen Platz für Konflikte.
Als sie jedoch dem sterblichen Milo begegnet, lernt sie eine ganz neue Welt kennen, und sie läuft Gefahr, die Kontrolle über sich und ihre Gefühle zu verlieren.

Ein Mädchen. Zwei Welten. Ein Geheimnis, das alles, woran sie glaubt, in Frage stellt.

Eine mitreißende Geschichte. Spannend erzählt und hoch aktuell.

Meine Meinung

🦉🦉🦉🦉

Ein tolles Debüt, eine neue Welt und viele Fragen

Eine Welt voller Technik, Sterilität und Emotionslosigkeit, die neben unserer existiert. Ich brauchte etwas, um mich dort zurechtzufinden, aber interessant ist sie auf jeden Fall. Ich mag Technik, verstehe sie , aber würde ich so eine Welt, die gar nicht so weit hergeholt ist wollen? Nein, das würde ich nicht wollen, obwohl manches seinen Reiz hat.

Diese Geschichte ist schön geschrieben, so dass man sich alles gut vorstellen kann, außerdem regt sie zum Nachdenken an, weshalb Dystopie-Fans sie unbedingt lesen sollten. Denn gewöhnlich ist sie auf keinen Fall. Mir hat es wirklich spaß gemacht sie zu lesen und diese Welt kennenzulernen. Trotzdem war sie für mich nicht perfekt. Einige Fragen blieben für mich offen und ich hoffe, dass Band 2 diese beantwortet. Außerdem waren die ersten Momente für mich etwas verwirrend, was sich aber schnell legte.

Auch andere Fragen musste ich mir stellen. Denn ich denke nicht, dass ich bereit bin für eine perfekte Welt und hoffe, dass ich sie nie kennenlernen muss. Denn diese bringt auch eine Emotionslosigkeit und Sterilität mit sich und lässt mich darüber nachdenken, wieviel Technik wirklich nötig und sinnvoll ist. Es soll auch bei uns immer schneller und weiter gehen, aber wollen wir das wirklich? Ich bin mir nicht so sicher.

Mit den Protas wurde ich schnell warm und konnte mich gut in sie reinfühlen, was auch am flüssigen Schreibstil der Autorin lag, denn sie hat alles locker und leicht erzählt, wodurch man sich recht schnell zurechtfand. So bekam man aber auch schnell einen Bezug zu den Protas und ihrem Leben, welches für mich wohl nichts wäre, aber die Geschichte machte es durchaus interessant.

Es war eine mega Idee für eine Dystopische Welt, auch wenn ich mir so ein Leben nicht vorstellen kann. Umso mehr sollten wir darüber nachdenken, wie es sich verhindern lässt, denn so weit hergeholt ist das ganze für die Zukunft nicht.

Fazit

Eine gut geschriebene, interessante und spannende Geschichte, die uns in eine Welt neben der unseren führt. Dort ist alles Hoch Technisch , steril, aber auch emotionslos. Mir gefiel es als Geschichte wirklich gut und ich kann es empfehlen, aber es regt auch zum nachdenken an.

Vielen Dank an netGalley für dieses Leseexemplar

2 Antworten auf “(Rezension)New Worlds: Lüge und Verrat von Anne Oldach”

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