(Rezension)Das Weingut. In stürmischen Zeiten: Das Weingut 1 von Marie Lacrosse

Verlag: Goldmann Verlag

Seiten: 550

Erschienen: 23.Juli 2018

Quelle: amazon.de

Klappentext

In den dunklen Gassen Prags fordert ein skrupelloser Killer seine Gegner zu einem teuflischen Spiel heraus …

Weißenburg im Elsass im Jahr 1870: Die junge Waise Irene kommt als Dienstmädchen in das Herrenhaus des reichen Weinhändlers Wilhelm Gerban. Dessen Sohn Franz glaubt an die Ideale der französischen Revolution, wofür sein Vater wenig Verständnis hat. Als Irene auf Franz trifft, verlieben die beiden sich leidenschaftlich ineinander. Doch nicht nur Standesschranken und familiäre Intrigen stehen ihrer Beziehung im Wege. Auch am europäischen Horizont ziehen dunkle Wolken auf: Ein furchtbarer Krieg bricht aus. Gegen alle Widerstände kämpfen die beiden jungen Leute um ihr Glück. Bis das Schicksal unbarmherzig zuschlägt …

Vor der Kulisse des Kriegs von 1870/71 zeichnet Marie Lacrosse ein beeindruckendes Bild der bürgerlichen Verhältnisse der Zeit.

Meinung

🦉🦉🦉🦉

Gefühlvoller, spannender erster Teil

Der Klappentext gefiel mir gut, weshalb ich dieses Buch auch unbedingt lesen musste. Es hat mir auch wirklich gut gefallen, denn es ist sehr lebendig geschrieben, was es einem leicht machte der Geschichte, die während dem Französischen Umbruch spielt, zu folgen.

Alles wurde sehr detailgenau erzählt, egal ob es auf dem Weingut oder auf dem Schlachtfeld stattfindet. Dadurch konnte man sich sehr gut in die Zeit reinversetzen und vieles verstehen. Auch die blutigen Ereignisse wurden nicht beschönigt. Teils waren mir die Erklärungen zwar etwas zu genau, das fiel aber nicht so sehr ins Gewicht dass es störte.

Auch die Protas wurden sehr lebendig dargestellt, man taucht wahrhaftig in ihr Leben ein. Irene begleitet man sogar ab dem Moment ihrer Geburt und erlebt, was sie erlebt. Dadurch ist sie einem natürlich sehr nah und man schließt sie ins Herz. Man begreift durch ihre Augen, was es damals bedeutet hat , ein Dienstmädchen zu sein und was geschehen kann, wenn man sich in den Sohn des Hauses verliebt.

Franz mochte ich schon sehr früh , eigentlich noch bevor er Irene begegnet. Er tanzt nicht nach den Regeln seines Vaters, er ist menschlich und ein Rebell zugleich und genau dadurch mochte ich ihn. Ich konnte gut verstehen, was Irene an ihm empfindet.

Alles wurde sehr flüssig und lebendig geschrieben. Die Protas haben mich total überzeugt und machen diese Geschichte zu etwas besonderem.

Ich habe während dem Lesen Spannung, Gefühl, Drama, Glück, Liebe und Traurigkeit miterlebt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es gibt einem das Gefühl hautnah in die Geschichte und in diese Zeit abzutauchen.

Nun bin ich auf Teil 2 gespannt und freue mich auf ein widerstehen mit Irene und Franz.

Zitat

Ich kann diese Geschichte sehr empfehlen zu lesen, denn es war eine spannende, authentische und leicht zu lesende Geschichte, die Spannung, Gefühl, Drama und Liebe beinhaltet. Ich hatte wirklich spaß, wurde gepackt und freue mich auf Teil 2

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