(Rezension) Sommerleuchten am See von Sarah Morgan

Verlag: Harper Collins

Seiten: 384

Veröffentlicht: 23.März 2021

Quelle: amazon.de

Klappentext

Einfühlsam, warmherzig, romantisch ‒ ein Roman wie ein Spaziergang mit der besten Freundin

Von Kindesbeinen an waren Becca und Clare beste Freundinnen. Doch kurz vor Beccas Tod hatten sie Streit, und Clare konnte sich nicht versöhnen. Für sie ist es trotzdem keine Frage, dass Beccas Mann Jack und ihre Kinder wie jedes Jahr den Sommer bei ihr und ihrer Familie am malerischen See im Lake Distrikt verbringen. Auch wenn Jack eine neue Frau mitbringt – was ihr, aber besonders der ältesten Tochter Izzy zu schaffen macht. Und dennoch scheint diese Flora genau der richtige Mensch zu sein, der da ist, als dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit ans Licht kommen.

Meine Meinung

🦉🦉🦉🦉🦉

Tiefgründige und Emotionale zarte Liebesgeschichte

Wow, ich bin wieder völlig begeistert von dieser Geschichte. Mir gefällt immer besser, dass Sarah Morgan von der ich bisher jedes Buch kenne ihr Protas Erwachsener werden lässt. Sie befinden sich mitten im Leben, so auch hier. Jack ist ein junger Witwer und Familienvater und Flora auch bereits Erwachsen, allerdings etwas einsam.

Sarah Morgan schaffte es mich von der ersten Seiten an zu fesseln und nicht mehr loszulassen. Denn sie hat auch hier wieder bewiesen, dass sie es bestens beherrscht die Emotionen auf eine sehr authentische und zarte weise einzufangen und einem somit das Gefühl zu geben dabei zu sein.

Die Protas gefielen mir alle sehr gut, dies traf nicht nur auf Jack und Flora zu, sondern auch auf Izzy, Molly und Clare, die alle eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen. Flora war mir wohl mit ihrer herzlichen Art am sympathischsten, obwohl sie für mich auch was leicht verrücktes an sich hat, was wohl an ihrer Kleiderwahl liegt. Ich würde mich im Leben nicht trauen, sowas anzuziehen, aber zu ihr passte es. Sie bringt mit ihrer Art irgendwie Licht in dunkle Tage. Auch ihre Freundin hat mich des Öfteren mit ihren Kommentaren zum lachen gebracht, so dass die Geschichte eine frische Note bekam. Aber auch Izzy ist mir sehr ans Herz gewachsen, da ich mich gut in sie reinfühlen konnte. Ich konnte ihre Sorgen, Ängste und Gefühle sehr gut verstehen. Das traf zwar auch auf Clare und Molly zu, aber Izzy war mir wohl neben Flora am nächsten.

Es war nicht einfach eine zarte Liebesgeschichte mit dramatischem Hintergrund, nein, es war so viel mehr, so viel tiefgründiger. Es zeigt, wie Jack, seine Kinder und Clare versuchen über Beccas Tod hinwegkommen und versuchen ihr leben weiterzuleben, um dann zu verstehen, dass Jack eine neue Frau gefunden hat. Dies ist zwar nicht leicht zu akzeptieren, aber Sarah Morgan schaffte es, dies so authentisch rüberzubringen, dass ich mich mittendrin fühlte und jeden einzelnen und seine Handlungen, die nicht immer nett waren nachzuvollziehen.

Für mich war diese zarte Geschichte ein wunderschönes Erlebnis, denn es gab Momente zum lachen, aber auch zum schlucken. Im Grunde war alles sehr schön miteinander vereint, so dass das Gesamtergebnis für mich ein Highlight wurde.

Fazit

Eine wunderschöne zarte Geschichte, die mitten im Leben spielt und nicht einfach eine Liebesgeschichte ist. Es geht um Trauerbewältigung, Hoffnung, Liebe, Freundschaft und Zukunft. Dies war so wunderschön und emotional erzählt, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte.

klare Leseempfehlung

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