(Rezension)Wenn die Sonne den Horizont küsst(Sankt-Petersbug Trilogie 2) von Annette Henning

Verlag: Selfpublishing

Seiten:522

Erschienen: 27.Mai 2020

Quelle: amazon.de

Klappentext

Solange wir lieben,
werden wir nicht verloren sein. Usedom 1947: Der Krieg ist vorüber, doch während noch allerorts Not und Entbehrung den Alltag der Menschen bestimmen, kehren allmählich Normalität als auch ein klein wenig Zuversicht und Frohsinn auf die Ostseeinsel zurück. Die junge Charlotte lernt den russischen Offizier Nikolai kennen und verliebt sich Hals über Kopf in den adretten Mann. Einige Monate sind sie miteinander glücklich, doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern. Nikolai hütet ein Geheimnis, das er Charlotte nicht anvertrauen kann. Zu groß ist die Gefahr, die junge Frau mit in den Abgrund zu stürzen, der ihn selbst zu verschlingen droht. Mit einer Lüge auf den Lippen, die auszusprechen ihm alles abverlangt, trennt er sich schweren Herzens von ihr. Fortan vergeht kein Tag, an dem Charlotte nicht auf ihn wartet. Mit jedem Jahr, das verstreicht, zweifelt sie stärker an seiner Rückkehr, nicht aber an seiner Liebe zu ihr. Je weniger Charlotte an ein Wiedersehen glaubt, umso mehr bewahrt sie den Traum von einem gemeinsamen Glück in ihrem Herzen.

Meinung

🦉🦉🦉🦉🦉

Gelungene Fortsetzung

Nachdem mir der erste Teil der Autorin gut gefallen hat, musste ich auch diese Fortsetzung lesen. Die Zeit in der diese Geschichte spielt, sagt mir sogar noch etwas mehr zu als in Bd.1
Die Autorin versteht es einen in ihre Geschichten zu ziehen und einem das Gefühl zu geben, mittendrin zu sein. Alles war sehr herzlich und Authentisch erzählt ,so dass ich keinerlei Probleme hatte diese Geschichte zu genießen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe die Zeit sehr genossen.
Alles war gut recherchiert und ihr Schreibstil passte zur erzählten Zeit, wodurch man sich wie in der Geschichte angekommen fühlte.
Aber nicht nur der Stil gefiel mir gut, sondern auch die Protas selbst, welche mir sehr sympathisch waren. Ich habe mich in sie reinfühlen können und habe die Geschichte aus ihren Augen erlebt. Charlotte ist mir wohl am meisten ans Herz gewachsen und ich habe mit ihr gehofft, geliebt und gelitten.
Es ist eine wunderschöne Herzliche Geschichte, die zwischen 1945 und 1950 spielt, somit sind die Erlebnisse nicht alle rosig, was aber genauso sein sollte. Ich habe es genossen in diese Zeit zu tauchen und das schöne genauso zu erleben, wie den Schmerz dieser Zeit.
Wer gerne Bücher dieser Zeit liest, die dazu noch sehr herzlich und voller Gefühl erzählt werden und trotzdem sehr authentisch rüberkommen, ist hier genau richtig. Es ist der zweite Teil, trotzdem finde ich es nicht unbedingt nötig, den ersten zu lesen, um diese Geschichte zu verstehen. Empfehlen kann ich aber auch diesen. Ich bin sehr gespannt, wie die Reihe mit Teil 3 weitergeht.

Fazit

Gelungener 2.Teil, der mich wieder überzeugt hat. Ich würde sogar fast sagen, er gefiel mir besser als Teil 1. Eine herzliche Geschichte die Lust auf mehr macht

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