(Rezension)Empatiana: Das stumme Geheimnis (Empatiana-Trilogie 1) von Linda Dantony

Verlag: BoD

Seiten: 282

Erschienen: 20.Februar 2020

Quelle: amazon.de

Klappentext

Ein Feuer vernichtet fast die gesamte Menschheit und nahezu jeden Lebensraum.

Ein verborgenes Königreich bleibt vom Feuer verschont.

Ein Prinz sucht eine Prinzessin.

Lara lebt in dem verborgenen Königreich Monarid. Sie liebt die festen Strukturen und die spannungsreichen Aufgaben. Die Freude auf den Beginn ihrer Ausbildung ist enorm. Wären da nicht ihre langen roten Haare. Diese Einzigartigkeit überschattet ihr ganzes Leben. Auf ihrem Weg offenbart sich ein fürchterliches Geheimnis. Es verändert alles. Es gibt einen Ausweg.

Lauf. Nur wohin?

Begleite Lara bei ihrer geheimnisvollen Entdeckung. Auf einmal ist nichts mehr so, wie es vorher war.

Meinung

⭐⭐⭐⭐⭐

Packender Dystopischer Auftakt, der eine neue Richtung einschlägt

Ich mag Dystopien wirklich gerne, deshalb kam ich auch um dieses Buch nicht rum. Zuerst erinnerten mich Kleinigkeiten an eine andere Dystopie, was ich aber nicht negativ empfunden habe, da sich sehr schnell zeigte, dass Empatiana in eine ganz andere Richtung geht. Ich war gefangen von der Idee und der Geschichte, welche sich mit Spannung immer mehr steigerte, bis man mit einem Cliffhanger, welcher sich anfühlte, als stürzte man von einer Brücke, zurückgelassen wird. Teil 2 lässt aber nicht sehr lange auf sich warten, wodurch man dann doch Hoffnung hat.

Die Autorin schaffte es ,mich mit ihrer Geschichte dermaßen zu fangen, dass ich das Gefühl hatte Mitten in der Geschichte zu sein. Sie erweckte mit ihrem lebendigen Stil, ihre Welt und die authentischen Protagonisten zum Leben, so dass es einem nicht schwerfällt mitzufühlen und alles vor sich zu sehen. Dies traf vor allem auf Lara zu, die so einiges durchmachen musste. Es war teilweise unfassbar für mich, zu was Menschen fähig sind, positiv so wie negativ.Ich hätte nicht selten, dem ein oder anderen gern eine gescheuert, oder jemand anders umarmt. Diese Geschichte regt zum nachdenken an und bietet einem gleichzeitig eine spannende, dramatische und emotionale Achterbahnfahrt, die einen nicht loslässt. Ich habe mit ihnen gefühlt, gekämpft, war wütend und fröhlich. Somit hatte dieser Auftakt der Triologie genau die richtige Mischung für mich, um mich zu begeistern.

Es ist eine Dystopie, deren Idee nicht so sehr weit her geholt ist. Es ist also eine Welt, bei der man nicht erst mühsam die Vorstellungskraft ankurbeln muss, um sich in sie zu denken. Sie wirkt sehr realistisch , wodurch man noch mehr in sie gezogen wird und mit Spannung und Emotionen davongetragen wird.

Fazit

Gelungener Auftakt einer Trilogie, deren Idee und Umsetzung mir gut gefiel. In diesem Debüt zeigt die Autorin , dass sie es beherrscht einen mit ihren Worten einzufangen. In den nächsten Teilen erwartet uns bestimmt noch das ein oder andere

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